29 Juni 2016

Irgendwann schaffen wir das.

Ich bin und ich möchte sein. Auf dieser Welt, wenn sie auch manchmal nicht die ist, die ich gerne hätte. Ich möchte glücklich sein. Und bin es auch. Ich möchte Lachen und Weinen, weil ich glücklich bin und auch gemeinsam mit dir lachen und weinen. Ich möchte leben, mit dir und mit euch. Ich möchte genau diesen Job hier machen und dann genau wieder nicht, möchte mit Menschen arbeiten und dann wieder nicht. Ich möchte lehren und Menschen weiterbilden, aber kann ich das überhaupt? Ich möchte nicht zweifeln und tue es doch, weil die Gedanken immer wieder kommen, weil vor Jahren niemand (und besonders ich selbst nicht) dachte, dass ich überhaupt Abitur machen würde, dass ich studieren würde schon gar nicht. Und jetzt denke ich nach über die Dinge, die ich will und vor allem auch, warum ich sie will. Oder nicht will. Und zunehmend drehe ich mich im Kreis, hetze Dingen hinterher, von denen ich manchmal glaube, dass sie mir niemals passieren, weil der Weg so schwer, so kompliziert, so unerreichbar erscheint. Möchte lachen und weinen und eigentlich nur Leben, in dieser Welt, die eigentlich schön sein könnte, wenn da nicht so viele Dinge und auch Menschen wären, die drohen, sie außerhalb meiner eigenen Lebenswelt, zu zerstören. Ängste und Ungewissheiten. Luxusprobleme und doch sind sie da, riesige Ängste und Traurigkeit über Dinge, die sind, wie sie sind. Ich atme und lebe und zwischendurch ist alles klar, weil alles genau so sein muss, wie es ist und wir das schon irgendwie alles schaffen werden. Vielleicht nicht heute, nicht morgen. Aber irgendwann. Irgendwann schaffen wir das.

Fühlt ihr euch auch manchmal verzweifelt und glücklich zugleich?
Was tut ihr gegen Zukunftsängste und Zweifel an euch selbst?


Danke für noch immer so viele Besuche auf meinem Blog, auch wenn hier im Moment nur unregelmäßig was passiert. Über den Austausch mit euch würde ich mich sehr freuen.

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