05 August 2016

Aufatmen

Ich habe es geschafft. Der Sommerurlaub liegt direkt vor meinen Füßen! Ich kann es noch gar nicht richtig glauben und auch, wenn ich meine liebsten KollegInnen vermissen werde, ich freue mich so unglaublich. Worauf ich mich freue? Auf Schwimmen, auf Essen, auf Lesen, auf Leben. Auf Atmen. Aufatmen.

Am Morgen erwachen und nicht aufstehen müssen und ganz viel Zeit mit dem Herzmenschen neben mir haben - länger als einen oder zwei Tage am Wochenende am Stück, je nach Schicht, denn unter der Woche zwei vollzeitarbeitende Menschen, das ist schon anders, als früher, als wir beide noch Studierende waren. Gemeinsam in den Tag starten, den Morgen, Mittag und Abend und die Nacht zusammen verbringen. Ein Buch lesen ohne den Gedanken "Ich müsste eigentlich dies oder das tun." - ach, was ich nicht alles müsste..  Gedanken aus, Leben an. Den Tag von vorne bis hinten so verbringen, wie ich ihn verbringen will, ganz ohne von einem zum anderen Termin zu hetzen, den ich mir entweder in der Arbeit oder Freizeit Reihe an Reihe aufgehalst habe. An meinem Zeitmanagement muss ich in Zukunft dringend arbeiten, denn der Alltag sah im Moment oft so aus: Wenig Ruhe, immer den nächsten Termin im Nacken und schon Verabredungen manchmal als verpflichtende Termine sehen, obwohl sie eigentlich so etwas schönes sein sollten. Vor 493 Tagen kam ich aus dem letzten Urlaub, der mich so richtig in die Ferne zog. Vor 295 begann ich diesen Job, der mich oft sehr glücklich macht und manchmal auch zum Verzweifeln bringt. So ist es wahrscheinlich, dieses Erwachsenwerden.Während ich dieses Wort schreibe, frage ich mich, ob aus dem werden irgendwann ein sein wird. Erwachsensein. Ich? Wann ist es überhaupt so weit und will ich das überhaupt? Aber diese und weitere Gedanken verschiebe ich auf in fast drei Wochen, wenn der Alltag mich wieder hat. Erst dann werde ich wieder täglich mit meinen Gedanken kämpfen. Statt mich jetzt zu sorgen, wie gesundheitliche Dinge weitergehen in meiner Familie, werde ich die Menschen treffen und die Zeit mit ihnen genießen. Die Gedanken, die werde ich verschieben, bis der Alltag mich wieder hat. Und vielleicht schaffe ich sie dann, gestärkt mit ganz viel Urlaubskraft, ein bisschen besser zu bewälten. Denn wenn der Alltag mich wiederhat, da ist auch noch Zeit. Bis dahin verbringe ich die Zeit, von der alle Menschen auf der Welt die gleiche haben, nämlich 24h am Tag, mit den Dingen, die mich so richtig glücklich machen, die mir zeigen, warum ich leben möchte. Ich nehme mir einige Dinge vor. Ich werde Menschen treffen, die ich gerne habe; Konzerte besuchen, in den Urlaub verreisen, ganz viel lesen, ein bisschen Abstand vom Immer-Erreichbar-sein nehmen, viel gutes Essen genießen und mir fest vornehmen, so viele Momente wie nur möglich ganz doll bewusst zu erleben.
Worauf ich mich freue?Auf Schwimmen, auf  Essen, auf Lesen, auf Leben.  Auf den Herzmenschen. Auf so tolle Freundinnen und Freunde, auf meine Familie. Auf die Momente. Auf Entdeckungen und Expeditionen. Auf Geburtstage. Auf alles, das vor mir liegt. Auf Atmen. Aufatmen.

Ich wünsche euch eine tolle Zeit, wir lesen uns allerspätestens Ende August wieder. Was habt ihr so vor? Ich wünsche euch ganz viel Sonne! Bis dahin, schreibt mir gerne Kommentare oder Mails, die werde ich auf jeden Fall beantworten sowie auch Instagram natürlich nutzen und euch ein bisschen mitnehmen, dahin wo es mich hin verschlägt. Es ist so schön, dass es euch gibt und ich genieße den Austausch mit so vielen von euch wirklich sehr! (:
Ganz doll herzlich, eure Clara

01 August 2016

Monatsrückblick Juli 2016

 
Oh wow, das Jahr schreitet immer weiter fort, wir haben bereits den 1. August, wie verrückt ist das denn? Heute blicke ich gemeinsam mit euch auf den Monat Juli 2016 zurück. Der Monat begann mit dem Junggesellinnenabschied von J's Schwester F. Wir hatten einen wirklich schönen Mädelstag mit ihren Freundinnen und ich glaube, sie hat den Tag sehr gemocht. Ich habe in diesem Monat viel gekocht und viel Zeit in der freien Natur verbracht. 
Am zweiten Juliwochenende war dann die Hochzeit von F und S - ein wirklich toller Tag, es ist so schön so zur Familie zu gehören. Auch die Hasen haben den Juli größtenteils auf der Terrasse verbracht und sind meist nur zum Schlafen reingekommen. Wir haben gemeinsam ein paar schöne Entdeckungen und so viele Pläne gemacht. Ich freue mich so auf alles, das kommt! (:
Mitte des Monats durfte der erste Filofax meines Lebens bei mir einziehen und wird seitdem täglich und sehr ausgiebig genutzt, ich schreibe alles rein, bastel, klebe und plane. Zeit mit meiner Oma, die im Moment oft zu kurz kam, sie ist viel unterwegs und auch ich habe viel um die Ohren. Aber diese Woche zum Beispiel machen wir einmal ein gemeinsames Abendessen. Denn auch wenn wir im gleichen Mehrfamilienhaus leben, sind mir richtige Treffen und nicht nur kurz "Hallo und Tschüss" sehr wichtig! Das Bild schenke ich ihr übrigens ausgedruckt zum Geburtstag dazu.

Das letzte Juliwochenende verbrachten wir gemeinsam mit meinen Eltern und meinem Patenonkel und dessen Kindern plus seiner Mama am Meer, um am Samstag zu den Karl-May-Festspielen zu fahren. Dort waren wir jetzt schon zum vierten Mal und ich liebe einfach die Atmosphäre dort. Dieses Jahr hat Susan Sideropoulos mitgespielt, das war wirklich toll! (: Leider hat es am Wochenende viel geregnet, aber wir haben das beste draus gemacht und die Zeit sehr genossen.

Im Juli habe ich zwei Bücher gelesen, was zwar nicht übermäßig viel, aber dennoch mehr ist, als in den letzten Monaten. Hier habe ich euch beide zu Herzen gelegt.

1. Delirium von Lauren Oliver
2. Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

Übrigens habe ich herausgefunden, dass es mit "Ein ganz neues Leben" eine Fortsetzung zu "Ein ganzes halbes Jahr" gibt. Ich war zwar unsicher, ob ich eine Fortsetzung gut finden würde, aber ich kann es kaum erwarten, wieder Zeit mit Lou zu verbringen und habe es deshalb gestern begonnen.


Im Juli habe ich ein paar schöne Momente festgehalten und mir aufgeschrieben. Leider konnte ich euch nur die festhalten, die ich noch im Kopf hatte, da mein Handy gerade aus Gründen der Dummheit für 48h in Reis liegt. Nun also lasse ich Worte sprechen:

"Niemand mag dich so sehr wie ich, ganz ganz sicher."

"Weißt du, manchmal glaube ich, dass das Schicksal es einfach gut mit uns meint, wir haben genau den Menschen als Kollegen bekommen, den wir brauchten."

"Du bist wirklich so wunderbar, solte ich mal irgendwann heiraten, dann wirst du meine Trauzeugin." 

"Ich vermisse dich."

 "Siehst du, das ist der Grund, warum ich dich heiraten will."

Jetzt heißt es noch fünf Tage arbeiten, bevor für mich erstmal Urlaub ist. Auch wenn es bei der Arbeit zur Zeit aufgrund der Semesterferien deutlich ruhiger ist, bin ich ziemlich gestresst und kann schwer Urlaub und mal einfach keine Gedanken um die Arbeit machen gebrauchen.

Wie geht es euch? Fahrt ihr noch weg? Ich hoffe euer Monat hatte auch schöne Momente für euch. 
Alles Liebe, eure Clara  

28 Juli 2016

Schon vor einigen Jahren habe ich angefangen, mich für Webseitengestaltung und Layouts zu interessieren. Ich habe Stunden damit verbracht Tutorials auszuprobieren, Schriften zu suchen, HTML-Codes zu schreiben. Und heute bringe ich euch einige davon mit! (:
Und auch heute bastel ich noch gern im Code meines Blogs rum, komme aber leider viel weniger intensiv dazu als früher. Dennoch: Eines ist geblieben, nämlich die Begeisterung für verschiedene Schriften. Da man ja im Internet nicht unbedingt Fehler machen möchte, habe ich mich schon vor längerer Zeit auf die Suche gemacht und eine große Sammlung solcher Schriften angelegt, bei denen ich mir sicher war, dass ich sie auf meinem Blog und auch auf anderen Projekten ohne Probleme nutzen durfte. Hierzu dient auf den Internetseiten der Hinweis 100% free und gleichzeitig die schriftliche Zustimmung des jeweiligen Autoren, dass sie für private und kommerzielle Zwecke genutzt werden darf. Hier folgen die Schriften und dann könnt ihr sie im Nullkommanichts schon zum Kreativsein verwenden - viel Spaß damit!


Die Anleitung für die Installation ist simpel. Ich nutze schon immer die Seite dafont.com, auf der es wirklich jede Menge tolle Schriften gibt.

26 Juli 2016

Die Reißleine ziehen! [Blog- und Internetgedanken]

Es gab eine Zeit, lange vor dieser Blogger-Welt, da habe ich HTML-Bücher aus der Bibliothek gewälzt und mir meine ersten eigenen Homepages bei Myblog designt. Da gab es dann Seiten über mich, Freundesseiten über meine Freunde und eine Startseite, auf der ich ab und zu mal Neuigkeiten schrieb. Früher, da habe ich mir viel weniger Gedanken gemacht über Dinge, die ich veröffentliche, Dinge, die ich im Internet mit fremden Menschen teilte. Heute ist das anders. Und gerade jetzt befinde ich mich - mal wieder - in einer Art Umbruch, in dem ich mir Fragen stelle.
Da sind sie: Fragen über meinen eigenen Internetkonsum seit ein paar Tagen und seit gestern Abend lege ich für mich und meine Seele eine Twitter- und Facebookpause auf unbestimmte Zeit ein. Es ist erschreckend, was die sozialen Medien in den letzten Tagen für mich und alle, die sich viel darin aufhalten, bereithielten. Live, ungefiltert und wenig reflektiert. Fluch und Segen zugleich. Jeder gibt seinen Senf zu Dingen ab, die er nicht versteht, bildet sich ein Urteil, es wird spekuliert, stundenlang und plötzlich tauchen da Bilder und Videos auf. Und statt mich davon abzuwenden, ziehe ich mir alles rein. Dass es eine Auswirkungen auf mich hat, das alles ungefiltert in sekundentakt (am Freitag mit München leider sogar von der ersten Minute an, verfgolgte ich die Geschehnisse live) wurde mir erst später wirklich klar. Nachts träumte ich dann, konnte nicht schlafen und nahm die Ängste tagsüber so stark mit in meinen Alltag, dass ich jetzt die Reißleine ziehen muss. Natürlich informiere ich mich weiterhin über die Geschehnisse in der Welt, schaue Nachrichten und lese Zeitung, aber besonders von Twitter muss ich einfach mal ein paar Tage Abstand haben. Einfach für mich. Und schon heute ist mir erschreckend oft aufgefallen, wie oft ich die App öffnen wollte, die vorübergehend nicht mehr installiert ist und wie oft ich es am Browser eingeben wollte. Schluss damit. Mehr Zeit, mehr Gesundheit für die Seele und trotzdem den Blick offen in die Welt. Natürlich ist das komische Gefühl in der Bauchgegend noch da, aber ich erhoffe mir eine erste Besserung und einen reflektierteren Blick, der nicht von Spekulationen verwischt wird. Aber ich mache mir auch Gedanken darüber, wie ich meinen Blog führen möchte. Es gibt Dinge, die teile ich nicht, weil ich nicht weiß, ob ich bereit bin, dass es Menschen, die mich hier vielleicht im realen Leben treffen, wissen oder lesen. Ob es nicht vielleicht zu privat ist. Es gibt andere Dinge, die ich nicht zeigen möchte, weil Menschen aus dem realen Leben sie (noch) nicht sehen sollen. Das fängt bei Geschenken an und hört bei Partyvorbereitungen auf. Wie also machen? Dinge wie diese dann erst später posten, wenn die Party schon vorbei ist? Wäre eine Option. Eigentlich nutze ich meinen Blog aber viel zur Kommunikation der Dinge, die mich in diesem Moment meines Lebens bewegen, was mich begeistert und gerade diese Dinge mit euch zu teilen bedeutet mir so viel. Ich würde mir wirklich wünschen, dass ich durch meine eigenen Geschichten Menschen bewegen und vielleicht auch an der ein oder anderen Stelle helfen kann. Ich wünsche mir, dass der Austausch wieder mehr wird, daran muss auch ich arbeiten. Denn es ist wie mit dem Briefeschreiben, das ich übrigens sehr liebe: Wer keine Briefe schreibt, darf auch nicht erwarten, welche zurückzubekommen. Ich habe Blog-Vorbilder, es sind nur wenige, aber wenn ich diese Seiten besuche, dann strömt eine riesige Inspirationswelle durch mich hindurch und manchmal, ja, ganz selten, da habe ich dieses Gefühl auch, wenn ich Ideen habe, die ich bloggen könnte. Ich möchte damit kein Geld verdienen, bzw. ich wüsste nicht einmal, wie ich das alles anstellen müsste, ich möchte, dass es ein Hobby ist, das mir nach wie vor sehr viel Freude und tolle Gespräche mit Menschen aus aller Welt beschert. Und genau das sollte es sein: Mein Ort, in dem ich euch ein bisschen mitnehme und erzähle von Dingen, die ich schön finde. Und dann erzählt ihr mir von euren. Machen wir das?

22 Juli 2016

Zwei Lesetipps und meine Sommerleseliste

Ich habe mir schon länger vorgenommen, mir Gedanken darüber zu machen, welche Bücher ich im Sommer lesen möchte. Zum einen liebe ich die warme Jahreszeit generell sehr und auch Bücher, die in dieser Zeit spielen, zum anderen habe ich im Sommer und im bald anstehenden Urlaub einfach mehr Lust und Zeit zu lesen. Auf meiner Leseliste 2016 vervollständige ich regelmäßig meine gelesenen Bücher, die dieses Jahr echt extrem wenig Bücher beinhaltet, leider. In den letzten Jahren, bevor ich so richtig im Arbeitsleben angekommen war,  habe ich um diese Zeit mindestens schon die dreifache Anzahl an Büchern gelesen. Auch meinen SuB versuche ich ab und zu ein wenig zu verkleinern, gerade letzte Woche habe ich eine riesige Tüte mit Büchern, die ich aussortiert habe, im Einkaufszentrum in ein Tauschregal gebracht und hab direkt gesehen, dass eine Frau sich was davon mitgenommen hat, das freut mich sehr. Heute habe ich euch eine kleine Auswahl der Bücher mitgebracht, die ich in der nächsten Zeit lesen möchte. Zu Beginn noch zwei Buchtipps, die ich euch geben muss, denn ich habe endlich mal wieder gelesen und kann beide Bücher von Herzen empfehlen.

"Delirium" von Lauren Oliver ist eines der Bücher, das ich unbedingt haben wollte, aber dann ewig nicht las. Anfang Juli habe ich bei Karstadt sehr viele Hörbücher für je 2,99€ gekauft, da waren ganz tolle Dinge dabei unter anderem der erste und zweite Reihe der Amor-Trilogie, bei der "Delirium" der erste Teil ist. So begann ich also im Auto zu hören und auch hier war ich sehr schnell mitten im Buch, wollte wissen, wie es weiterging. Die Liebe wird in dieser Dystopie als Krankheit angesehen. Die Menschen werden mit 18 "geheilt" und ihnen wird die Fähigkeit genommen, zu lieben. Die 17-jährige Lena steht kurz vor ihrer "Heilung" und lernt - wie könnte es anders sein? - den jungen Alex kennen, der die ganze Welt auf den Kopf stellt. Vom Ende des ersten Teils war ich zwar ein bisschen enttäuscht, aber je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt es mir. Es gibt mit Pandemonium und Requiem noch zwei weitere Teile, die ich nicht sofort, aber irgendwann bestimmt, noch lesen werde.


rowohlt.de
Lange herumgeschlichen bin ich um "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes, das derzeit auch im Kino läuft. Ich habe schon einiges von dem Buch gehört und dachte lange, dass mir das nicht so sehr gefallen würde. Ich habe dann beim Backen angefangen, das Hörbuch auf Spotify zu hören, ein wirklicher Vorteil von SpotifyPremium, da das Hörbuchhören dann ohne Shufflen möglich ist - ein Hoch auf drei Monate Probeabo für 0,99€. Ich war sofort im Buch drin und als ich mit dem Backen fertig war, schnappte ich mir meinen Reader, auf dem ich das Buch seit Ewigkeiten drauf hatte und las und las und las. Die Geschichte um Lou und Will hat mich von Anfang an so begeistert. Der Charakter von Lou hat mir so gefallen, ich hab mit den Protagonisten gelacht und geweint und es war einfach wirklich, wirklich wunderbar! Das war eines der Bücher, bei dem ich als ich fertig war richtig traurig war, dass es zuende ist. Danach kann es jedes Buch, das ich lesen wollen könnte nur schwer haben. So ist es gerade auch und ich schaue mal, was es jetzt als nächstes wird.



randomhouse.de
Zum Geburtstag bekam ich zwei Bücher, das erste war "Ich kenne dich aus meinen Träumen" und stand schon länger auf meinem Wunschzettel. Es geht um Elsa, die seit längerem im Koma liegt. Während sie alles um sich herum mitbekommt, geben ihre Eltern und Freunde sie beinahe auf. Eines Tages kommt der Fremde Thibault in ihr Zimmer, der mit ihr spricht. Und spricht. Jeden Tag. Ich bin sehr gespannt auf das Buch!

Taschenbuch, Goldmann Verlag, 8,99€
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dumont.de
Auch das zweite Geburtstagsbuch wird im Sommer gelesen! Zumindest ist das jetzt der Plan.
Den Sprung ins kalte Wasser wag Petra Hartlieb und übernimmt eine Buchhandlung in Wien. Sie kündigt ihren Job und zieht mit ihrer Familie nach Wien, wo sie 'ihre' Buchhandlung führt. Ich bin schon sehr gespannt auf die Buchhandlung von Petra Hartlieb.


Taschenbuch, Dumont Verlag, 9,99€
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heyne.de

Leider konnte ich zu "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag kein Leseexemplar mehr erhaschen, aber ich werde es diesen Sommer auf jeden Fall lesen und mir bei dem last-minute-Vorurlaubsbummel noch in der Buchhandlung meines Vertrauens mit- und auch in den Urlaub mitnehmen. Es geht um Tessa und Tessa ist schwerkrank. Sie hat ihr ganzes Leben auf die richtigen Gelegenheiten (perfekter Moment, perfekter Junge, perfekter Kuss) gewartet und sieht sich jetzt mit dem Ende ihres Lebens konfrontiert. Doch es gibt noch den einen letzten Sommer, den sie gemeinsam mit einem Jungen, den sie kennenlernt, Oskar, verbringen wird.

Ich bin sehr gespannt drauf!
Gebundene Ausgabe, Heyne Verlag, 14,99€




Goldmann
Lucy Dillon hat mit "Im Herzen das Glück" ein Buch geschrieben, das mir schon oft ins Auge gefallen ist. Es geht um Libby und Jason, die aufs Land ziehen, um ein Hotel aufzubauen. Kurze Zeit nach ihrer Ankunft wird direkt vor dem Hotel eine Frau angefahren, die daraufhin ihr Gedächtnis verliert und vorerst im Hotel einzieht. Libby ahnt nicht, dass diese Frau ihr Leben verändern wird.

Taschenbuch, Goldmann, 8,99€










FJB

Ende August erscheint mit "Letztendlich geht es nur um dich" der zweite Teil zu "Letztendlich sind wir dem Universum egal", eines meiner absoluten Highlights aus 2014. Ich bin super gespannt, was mich in dem Buch erwartet und werde es direkt bei Erscheinung kaufen gehen. Damals, als Teil 1 erschien, habe ich noch in der Buchhandlung gearbeitet und es mir auf der Arbeit gekauft. Am gleichen Tag musste ich abends Babysitten und habe das Buch an einem Stück verschlungen. Übrigens sehe ich meine Babysitterkinder nach über einem Jahr am Montag zum Eis essen wieder.









Thrillerzeit! Der Blog buecher-monster.de rief schon Anfang Juni zu einer Leserunde der Cody McFadyen Bücher rund um Smoky Barrett auf. Im September erscheint nach langem, langem Warten endlich der fünfte Teil und auch ich nehme mir vor im Urlaub noch einmal den ein oder anderen Teil zu lesen, bevor ich mich am 26. September endlich in den fünften Band stürzen darf - ich freue mich riesig drauf!

Es gibt noch einige mehr, die ich gern lesen würde, aber ich beschränke mich erstmal auf diese kleine Auswahl, schließlich muss man realistisch bleiben. Was sind denn so eure Bücher, die ihr euch im Sommer vornehmt? Habt ihr Tipps für mich? Alles Liebe, eure Clara

13 Juli 2016

Dinge, die ich meinem 15-jährigen Ich mit auf den Weg geben würde

Was wäre geschehen, wenn ich damals... ? - diese Fragen stellt sich wohl jeder von Zeit zu Zeit mal. Es gibt gute und schlechte Entscheidungen, die jeder von uns trifft und manchmal weiß man wohl erst Jahre später, welche davon gut und welche schlecht waren. Es kann sinnvoll sein, sich zu sagen, dass alle Entscheidungen aus der Vergangenheit zu diesem Punkt in der Gegenwart geführt haben und wenn wir glücklich sind, dann ist es auch genau richtig. Dennoch sollte es nicht der Freifahrtschein für dämliche Entscheidungen sein, denn die gibt es in jedem Leben mal. Deshalb blicke ich heute gemeinsam auf mich zurück, eher gesagt auf mich vor zehn Jahren, als ich 15 war. Und das erscheint mir wirklich, wirklich gar nicht so lang her zu sein. Zehn Jahre, das ist eine echt lange Zeit und es kommt mir ein bisschen so vor, als wäre es gestern gewesen. Dementsprechend, herzlich Willkommen zu meinen Tipps an mein 15-jähriges ich.


Liebe Clara, 

es ist vollkommen okay für eine Band zu schwärmen. Aber du solltest nicht deinen gesamten Lebensinhalt auf diese ausrichten. Treib deine Eltern nicht in den Wahnsinn mit Erzählungen über das Lieblingsessen des Sängers (Königsberger Klopse oder BigMac, Chicken Nuggets und Vanillemilchshake von McDonalds) oder das neue Shirt des Gitarristen (oh, das ist so schön.. blau). Es ist vollkommen okay, dass du die Band so sehr magst, aber denk daran, es gibt auch noch andere Dinge im Leben.

Es ist außerdem in Ordnung das eigene Zimmer zu verschönern. Aber müssen es tatsächlich 200 Poster (nach Farben sortiert!!) sein, die sogar die Zimmerdecke verschönern?

Das mit den Konzerten hast du gut gemacht! Du brauchst nicht vor Hallen zu schlafen, um deiner Band nah zu sein, das hast du schon mit 15 verstanden und es deshalb nie gemacht. Du hast ein paar Konzerte mit deinen lieben Freundinnen verbracht und sie sehr genossen. Fahr noch einmal nach Prag und nimm mehr Erinnerungen aus der Stadt mit.

Mach dir keine Sorgen um das, was andere Leute von dir denken. Du kannst lieben, wen du willst. Deine Lieben werden dir das auch zeigen, so wie sie das auch einige Jahre später taten. Und es ist sicher auch in Ordnung, dass ein Kuss mit einer Frau mehr ist, als ein bisschen rumprobieren, aber das wirst du erst viele Jahre später verstehen. Vielleicht ist auch das okay, dann weißt du nämlich, dass du dir sicher bist.

Verbring' noch früher mehr Zeit mit deinen Großeltern, sodass deine Eltern dich nicht ständig dran erinnern müssen, da mal anzurufen. Fahr einfach hin, trink eine eisgekühlte Cola, erzählt euch ein bisschen und dann fahr wieder nach Hause. Wenn jemand am Tisch schlechte Laune hat, sprich es an und lass es dir nicht gefallen, dass dir einige Familienfeiern versaut werden, nur weil irgendjemand schlecht drauf ist. Das muss nicht sein. Nutzt die Zeit, die ihr gemeinsam habt und seid noch ehrlicher zusammen, als du es mit 15 warst.

Geh unbedingt schon nach der zehnten Klasse vom Gymnasium aufs Berufliche Gymnasium und entscheide dich, auch wenn du allein dorthin gehen musst, für diesen Weg statt nach einem Jahr schlimmen Versagens nach der Klasse 11. Es geht mir nicht darum, dass ein Jahr Wiederholen schlecht ist, sondern darum, dir ganz persönlich viele Tränen und Kräfte zu ersparen. Sei ein bisschen mutiger!

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dir. Vieles muss vielleicht erst passieren, damit man so wird, wie man ist und das ist auch gut so. An der ein oder anderen Stelle hättest du es dir trotzdem selbst sehr viel leichter machen können.

Auf die nächsten zehn Jahre, in denen du wahrscheinlich noch viel mehr erleben wirst (Reisen, Familie, Liebe) - ich bin gespannt, was du von 15 bis 35 alles erleben wirst. Bis 25 hast du es schon einmal sehr gut gemacht.

Weiter so.

Wie ist das bei euch? Was würdet ihr eurem 15jährigen Ich mitgeben?